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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Forstwissenschaftlerinnen erhalten Preise für Abschlussarbeiten

Die Sattelmühle-Stiftung hat zwei Abschlussarbeiten in den Forstwissenschaften an der Universität Göttingen ausgezeichnet: Dr. Christina Hackmann erhielt den Preis in der Kategorie „beste Dissertation“, Leonie von Rudorff in der Kategorie „beste Masterarbeit“. Der Preis für die beste Dissertation ist mit 12.000 Euro dotiert, der für die beste Masterarbeit mit 6.000 Euro. Die Verleihungsfeier fand auf dem Forstgut Sattelmühle im Pfälzer Wald statt.

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Acht Jahre Spitzenforschung für Herz und Gehirn

Mit dem internationalen Symposium „Bioimaging across scales“ hat der Göttinger Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging“ (MBExC) Bilanz aus acht Jahren fachübergreifender Spitzenforschung gezogen: In dieser Zeit entwickelten die Forschenden innovative Bildgebungsverfahren, deckten molekulare Strukturen auf und gewannen neue Einblicke in die Funktion von Herz und Gehirn.

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Fabian Wölk präsentiert den ausgezeichneten Beitrag „Uncertainty-Aware Annotation for Reliable Tree Cover Monitoring from Satellite Imagery“ auf der ACM GoodIT 2026 in Pisa.

Umgang mit Unsicherheiten bei der KI-basierten Erfassung von Wäldern

Forschende des Instituts für Informatik und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen haben auf der ACM International Conference on Information Technology for Social Good (GoodIT 2026) den Best Paper Award erhalten. Mit der Auszeichnung, dem einzigen Best Paper Award der Konferenz in diesem Jahr, wird ihre Forschung zur Verbesserung der Zuverlässigkeit KI-basierter Erfassung von Baumbedeckung anhand von Satellitenbildern gewürdigt.

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Klimaresiliente Agrarlandschaften in Niedersachsen

Wie können Agrarlandschaften auch unter den Bedingungen des Klimawandels produktiv bleiben, biologische Vielfalt sichern und wichtige Ökosystemleistungen erbringen? Dieser Frage widmet sich das neue Verbundprojekt „AgRe-Lab“ unter der Leitung der Universität Göttingen. Das Land Niedersachsen fördert den Forschungsverbund sechs Jahre lang mit insgesamt 5,3 Millionen Euro.

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Grone – Entwicklung eines Stadtteils

Heimatverbundenheit, Engagement und Selbstversorgung – Themen, die man nicht unbedingt mit dem Göttinger Stadtteil Grone verbindet. In der öffentlichen Berichterstattung stehen häufig die sozialen Herausforderungen im Mittelpunkt. Die Ausstellung „Grone – Entwicklung eines Stadtteils“ im Forum Wissen setzt bewusst einen anderen Schwerpunkt und lädt dazu ein, Grone aus der Sicht seiner Bewohnerinnen und Bewohner kennenzulernen und neu zu entdecken.

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Acht auf einen Streich: Neue Markierungsmethode liefert Einblick in zelluläre Prozesse

Eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung der UMG und mit Beteiligung der Universität Göttingen hat eine Markierungsmethode entwickelt, bei der die fluoreszierenden Marker nicht anhand ihrer Farbe, sondern anhand ihrer Leuchtdauer unterschieden werden. Dadurch lassen sich mit Standardmikroskopen acht verschiedene Proteine in einer Zelle gleichzeitig in einem einzigen Schritt sichtbar machen.

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