Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.
Aktuelle Meldungen
Frontiers Planet Prize: Göttinger Biodiversitätsforscher ist „National Champion“
Der Ökologe und Biodiversitätsforscher Dr. Gustavo B. Paterno von der Universität Göttingen geht als „National Champion“ für Deutschland in die globale Endrunde des Frontiers Planet Prize 2026. Mit der Nominierung durch eine mehr als hundertköpfige internationale Jury wird er gleichzeitig als herausragender Experte auf seinem Forschungsgebiet ausgezeichnet. Der mit jeweils einer Million US-Dollar dotierte Frontiers Planet Prize ist der höchstdotierte Wissenschaftspreis auf dem Gebiet der planetaren Gesundheit.
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Tierversuche: Ersetzbar? Übertragbar? Notwendig?
Sind Tierversuche heutzutage noch notwendig? Gibt es nicht schon gute tierfreie Forschungsmethoden? Und wie geht es den Tieren in den Versuchen? Anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstiers informieren Einrichtungen des Göttingen Campus über ihre Forschung mit Tieren und laden alle Interessierten zu Führungen und Besichtigungen ein.
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Auszeichnung für Forstwissenschaftler
Der Holzwissenschaftler Prof. Dr. Holger Militz von der Universität Göttingen erhält den Marcus-Wallenberg-Preis 2026. Die schwedische Marcus-Wallenberg-Stiftung ehrt ihn damit für seine Beiträge zur Erforschung und industriellen Umsetzung von Holzmodifizierungstechnologien. Der Preis zeichnet bahnbrechende wissenschaftliche Leistungen aus, die einen wesentlichen Beitrag zum Wissensstand oder zur technischen Entwicklung in den für die Forst- und Holzwirtschaft relevanten Bereichen leisten.
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„Doppelspalt“-Experiment enthüllt verborgene Details zwischen Licht und Materie
Ein neues Miniatur-Messgerät eröffnet einen bislang verschlossenen Zugang zur Welt der Röntgenstrahlung: Forschende haben das weltweit kleinste Röntgen-Interferometer gebaut. Damit konnten sie die Brechung von auf wenige Nanometer begrenzten Röntgenstrahlen erstmals genau vermessen und daraus schließen, wie diese mit Atomkernen interagieren.
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Auszeichnung für Agrarökologen
Der Agrarökologe Prof. Dr. Teja Tscharntke von der Universität Göttingen hat die Mendel-Medaille 2026 der Leopoldina erhalten. Die Nationale Akademie der Wissenschaften ehrt ihn damit für seine herausragenden Pionierleistungen in der Ökosystemforschung und deren Anwendung im Naturschutz und in der Landwirtschaft.
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Neue Ausgabe der uni|inform erschienen
KI-Tools und -Infrastruktur für die Praxis, eine maßgeschneiderte KI-Tutorin für Studierende, Forschung für ein nachhaltiges Wirtschaften und über die nordische Region – das sind Beispiele für Themen, über die wir in der aktuellen Ausgabe berichten. Außerdem blicken wir auf 25 Jahre Alumni-Verein, stellen Angebote virtueller Mobilität vor und berichten, warum Studentinnen Nistkästen bauen.
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