Workshop beim Tropentag 2026
Die DFG Research Unit MultiStress lädt im Rahmen des Tropentag 2026 zu einem Workshop zum Thema "Enhancing Resilience of Multi-Functional Maize Smallholder Systems in the Tropics" ein.Der Workshop richtet sich an alle Teilnehmenden des Tropentag 2026 und bietet Einblicke in die aktuelle Forschung zu den Auswirkungen kombinierter biotischer und abiotischer Stressfaktoren auf Mais. Darüber hinaus werden interdisziplinäre Forschungsansätze sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern vorgestellt.
Der Workshop findet statt am Mittwoch den 16.09.2026 von 08:30 bis 11:30 Uhr in der Universität Göttingen.
Weitere Informationen zum Ablauf und den Inhalten finden Sie im Workshop-Programm.
Einladung Offener Nachmittag in Waake
Derzeit entstehen am Versuchsfeld in Waake die neuen Trockenhäuser für die Forschungsgruppe MultiStress. Kommt vorbei und schaut euch den Baufortschritt an!Das Event findet statt am Mittwoch den 08.07.2026 von 16 bis 17:30 Uhr in Waake auf dem Versuchsfeld.
Sehen Sie hier weitere Informationen zu dem MultiStress-Event.
TROPAGS Mini-Seminar über neue Phänotypisierungsmethoden
Die neue Hochdurchsatz-Phänotypisierungsplattform"Plantarray"von PlantDitech das im TROPAGS-Gewächshaus installiert ist, revolutionieren die Forschung in der Pflanzenphysiologie. Die kontinuierliche und simultane Messung von Wasser- und Nährstoffflüsse liefert neue Einblicke in das physiologishce Verhalten von Pflanzen unter verschiedenen Umweltbedingungen. Diese neueartigen Werkzeuge helfen uns die Züchtung widerstandsfähigerer Kulturpflanzensorten zu beschleunigen. Sehen Sie sich hier unsere neueste Forschung mit dem Plantarray an,hier wie es in unserem neuesten Projekt "MultiStress" zum Einsatz kommt
und erfahren Sie hier mehr über das Plantarray System.
Pressemitteilung: "Maispflanzen unter multiplem Stress"
- DFG fördert neue Forschungsgruppe in den Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen
Nr. 200/2025 – 12. Dezember 2025
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert eine neue Forschungsgruppe in den Agrarwis-senschaften an der Universität Göttingen. Unter dem Titel „Wirkungen und Mechanismen gleichzeitig auftre-tender, multipler abiotischer und biotischer Stressinteraktionen im Maisanbau“ untersuchen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Auswirkungen von multiplem Stress auf Physiologie und Leis-tungsfähigkeit von Mais. Die neuen Erkenntnisse sollen langfristig die Züchtung multistress-resistenter Maissorten unterstützen. Die beantragte Fördersumme liegt bei rund 5,4 Millionen Euro für zunächst vier Jahre.
Multiple Stress-Situationen im Pflanzenbau, insbesondere Kombinationen von abiotischen und biotischen Stressoren, stellen die Landwirtschaft angesichts des fortschreitenden Klimawandels und im Hinblick auf Ernährungssicherung vor enorme Herausforderungen. Während diese Stressarten gewöhnlich isoliert unter-sucht werden, treten sie in der Natur häufig gemeinsam auf und interagieren. Für die meisten Nutzpflanzen sind die zugrunde liegenden Mechanismen unter Feldbedingungen jedoch noch weitgehend unbekannt. Die Forschungsinitiative zielt darauf ab, die Auswirkungen von multiplem Stress auf Physiologie und Leistungs-fähigkeit von Mais zu untersuchen, insbesondere hinsichtlich Kornertrag, Biomassequalität und Ressourcen-nutzungseffizienz. Die zentralen Experimente finden in Deutschland und Kenia unter Feldbedingungen statt und kombinieren die Stressfaktoren Trockenheit, Stickstoffmangel mit der Blattkrankheit S. Turcica und dem Schädling Maiszünsler.
„Das übergeordnete Ziel unserer Forschungsgruppe ist das mechanistische Verständnis multipler abiotischer und biotischer Stressinteraktionen im Maisanbau zu revolutionieren – mit dem Pflanzenbestand als Zielskala“, so Prof. Dr. Reimund Rötter, Leiter der Abteilung Tropischer Pflanzenbau und Agrosystem-Modellierung und Sprecher der Forschungsgruppe. Der Schwerpunkt in der ersten Phase der Forschungsgruppe liegt auf der Entwicklung und Anwendung eines neuartigen, prozess-basierten Models zur Simulation von Pflanzen-wachstum und -ertrag verschiedener Maissorten. „Ziel und Aufgabe dieses MultiStress Models ist es, die experimentellen Ergebnisse über verschiedene Skalen vom Genom bis zum Pflanzenbestand zu integrieren und die so gewonnen interdisziplinären Erkenntnisse räumlich und zeitlich zu extrapolieren“, so Rötter.

Feld experimente mit Rain-out shelters in MultiStress

Untersuchung der Stressfaktoren Trockenheit, Stickstoffmangel mit der Blattkrankheit S. Turcica und dem Schädling Maiszünsler in MultiStress.
ZUKÜNFTIGE VERANSTALTUNGEN
- Offener Nachmittag in Waake
Das Event findet statt am Mittwoch den 08.07.2026 von 16 bis 17:30 Uhr in Waake auf dem Versuchsfeld.
Sehen Sie hier weitere Informationen zu dem MultiStress-Event.
- AgMIP11 Globaler Workshop
Der 11. Globale Workshop von AgMIP findet vom 22. bis 26. Februar 2027 am ILRI in Nairobi, Kenia, statt. .
Nebenevent AgMIP-Mais mit Präsentation von Prof. Rötter, Dr. Habib Ur-Rahman und M. Mugarura zum geplanten MultiStress-Maismodellvergleich hinsichtlich Wasser- und Stickstoffdynamik.
Weitere Informationen finden Sie hier https://agmip.org/about-agmip11 /
- Tropentag 2026: Towards multi-functional agro-ecosystems promoting climate-resilient futures
Der Tropentag 2026 (TT26) findet vom 16. bis 18. September 2026 als Hybridveranstaltung der Universitäten Göttingen und Kassel in Kooperation mit ATSAF e.V. statt.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.tropentag.de/conference/general.php /
NEUIGKEITEN
- Offener Nachmittag in Waake
- Fernsehinterview HR Fernsehen, Sendung alle wetter!
Interview mit Prof. Dr. Reimund Paul Rötter zu dem DFG Projekt Kakao Agroforstsysteme in Ghana geleitet von Dr. Issaka Abdulai https://www.ardmediathek.de/video/alle-wetter/alle-wetter-vom-06-02-2025/hr/NWJhZDAzMGEtMWMyMi00NjAzLTliMGYtM2Q0NGI2NTQwNTc2
Das Interview ist ab Minute 7.32 zu sehen.