Aktuelle Hinweise


Mittwoch, 21.01.2026, 18 Uhr c. t., Aula am Wilhelmsplatz 1

Rachael Wiseman (Liverpool):
How to be a Metaphysical Animal: Reflections on Doing Philosophy as Friends

Abstract
The story of the quartet – the philosophers Elizabeth Anscombe, Philippa Foot, Mary Midgley and Iris Murdoch – is, among other things, a story about doing philosophy together, as friends. It is surprising how unusual it is to think of philosophy as an activity that takes place collaboratively and in the context of temporally extended and affective relationships. In this talk I want to show how thinking about philosophy as a form of conversation can help us to understand the kind of collaboration and cooperation that philosophical work depends on. It also illuminates why philosophers – even those who belong to philosophy’s history – need advocates and friends.

Programm
Flyer

13.02.2026, 15–16 Uhr, Goßlerstr. 15a (Bibliothek)

Vorbesprechung zum Blockseminar zu Aristoteles: Politik (Prof. von der Pfordten), 430384 im SoSe 2026.

Es handelt sich um Aristoteles‘ zentralen Text zur Politik. Wir werden die ersten Bücher lesen und interpretieren, welche sich mit der politischen Gemeinschaft und deren Zielen sowie Strukturen und Institutionen beschäftigen.

Das Seminar findet als Blockseminar am 16. und 17. 4.2026 (ab 9 Uhr) in der Bibliothek Goßlerstr. 15a/EG statt. Ein Übersichtsplan über die Themen und Referate wird rechtzeitig im Internet bereitgestellt.


Auch in diesem Jahr gibt es für Studierende des Philosophischen Seminars wieder die Gelegenheit, sich im Rahmen des Erasmus-Programms für einen ein- bis zweisemestrigen Auslandsaufenthalt an unseren Partnerunis (in Wien, Bern, Madrid, Mailand und Padua) zu bewerben.

Darüber hinaus wurde unserem Seminar für das akademische Jahr 2026/27 jeweils ein Platz an derUniversity of Tartu und an der Ghent University über das ENLIGHT-Programm zugeteilt. Für diese Auslandaufenthalte gelten dieselben Bedingungen wie für reguläre Erasmus-Aufenthalte. Das ist eine schöne (aber leider einmalige) Gelegenheit für unsere Studierende, da beide Philosophie-Institute auch englischsprachige Veranstaltungen anbieten.

Die Bewerbungsfrist endet am 31.1.2026.

Flyer

Ab dem WiSe 25/26 können in den M.A.-Modulen M.Phi.100 und M.Phi.104-107 die „großen“ Modulprüfungen (Hausarbeiten und mündliche Prüfungen) grundsätzlich auch in Seminaren abgelegt werden, denen diese Module zugeordnet sind, und nicht mehr nur in Hauptseminaren (und Kolloquien). Welche konkrete Prüfungsform dabei angeboten wird, entscheiden die Lehrenden.
Die Änderung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in den Amtlichen Mitteilungen abgebildet (wir warten noch darauf), das Philosophische Seminar hat sie aber schon im Lehrplan für das kommende Semester berücksichtigt. Dadurch haben Master-Studierende eine deutlich größere Auswahl an Lehrveranstaltungen bei der Belegung der Module.

 
Leitlinien zum Umgang mit KI-Werkzeugen in Prüfungsleistungen am Philosophischen Seminar

Das Philosophische Seminar möchte auch künftig schriftliche Arbeiten wie Essays und Hausarbeiten als Prüfungsformen beibehalten, da es sich hierbei um für das fachliche Lernen besonders fruchtbare Formate handelt. In Lehrveranstaltungen wird transparent kommuniziert, dass beim Anfertigen dieser Arbeiten der Einsatz von KI-Werkzeugen lediglich in dem Rahmen erlaubt ist, der dem Philosophieren und philosophischen Lernen nicht entgegensteht. Von Studierenden wird erwartet, dass sie sich eigenständig mit den philosophischen Gedanken und Texten anderer auseinandersetzen, eigene philosophische Überlegungen entwickeln und diese gemäß den wissenschaftlichen Standards des Faches verschriftlichen.

Leitlinien:

Die Lehrenden des Philosophischen Seminars erwarten bei schriftlichen Arbeiten, die als Prüfungsleistungen eingereicht werden, 

  • dass diese selbstständig angefertigt wurden und KI-Werkzeuge, wenn überhaupt, ausschließlich für die Literaturrecherche sowie für Korrektur- oder Übersetzungszwecke genutzt wurden;
  • dass die Arbeiten weder in Teilen noch in Gänze durch KI-Werkzeuge erstellt wurden, sondern in Struktur, Inhalt und sprachlicher Ausgestaltung eine eigenständige Leistung darstellen;
  • dass die Vorschläge der verwendeten KI-Werkzeuge für Literaturrecherche, Korrektur oder Übersetzungen überprüft und ggf. bearbeitet wurden und die Studierenden die volle Verantwortung für den eingereichten Text übernehmen;
  • dass die Studierenden zur Kenntnis genommen haben, dass die Verwendung von KI-Werkzeugen für die Textproduktion als Täuschungsversuch geahndet wird sowie,
  • dass die direkte oder sinngemäße Übernahme fremden Gedankenguts ohne korrekte Belege als Plagiat geahndet wird.


September 2025